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2017

 

Japanisches Palais, Dresden

Ausstellungsreihe Prolog Dezember 2016 – Oktober 2017

Prolog # 2

Hinter den Spiegeln

Foto-Installation

Arbeit zu den Depots der Sächsischen Ethnographischen Sammlungen in Dresden, Leipzig und Herrnhut

20.1. – 20.10. 2017

Eröffnung am Donnerstag, 19.1. um 19 Uhr

Künstlergespräch:

Nanette Jacomijn Snoep, Direktorin der Sächsischen Ethnographischen Sammlungen, Anja Nitz

http://prolog-ausstellung.info/hinterdenspiegeln/

 

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Installationsansicht:

 

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Ausstellung im Haus am Kleistpark, Berlin

Inszenation

Fotografien aus Botschaften, Landesvertretungen und den Vereinten Nationen in Berlin, London und New York

13. 1. – 12. 3. 2017

Eröffnung am Donnerstag, 12. 1. um 19 Uhr

Einführung:

Barbara Esch Marowski, Direktorin Haus am Kleistpark

Christina Landbrecht, Humboldt Universität Berlin

http://www.hausamkleistpark.de

http://www.photography-now.com/exhibition/120721

 

Tschechische Botschaft, Berlin, Foyer

 

taz.am wochenende, 11. / 12. Februar 2017

https://www.taz.de/!s=Anja+Nitz/

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2016

 

„ex situ“

Ausstellung im Kunstverein Heinsberg

26. Juni – 17. Juli 2016

mit Arbeiten aus

Inszenation

Fotografien aus Botschaften, Landesvertretungen und den Vereinten Nationen

entstanden 2012 – 2014

http://www.kunstverein-heinsberg.de

 

UNO, New York, Perserteppich, 2012

 


 

Interview im Deutschlandradio Kultur

am 22.3.2016, in der Sendung Lesart, 10-11 Uhr

mit Joachim Scholl (Hörbar in Mediathek Deutschlandradio Kultur)


 

Ausstellung Wunderkammer Charité 

Tieranatomisches Theater zu Berlin

Oktober 2015 bis März 2016

Veranstaltungen innerhalb der Ausstellung:

 

Finissage am 12.3.2016, 15 – 19 Uhr

mit einer Führung durch die Ausstellung von Anja Nitz und Felix Sattler und

Musik von Christoph Mäcki Hamann


 

Interview cocoberliner, Februarausgabe 2016

http://www.cocoberliner.de/interview/2016/februar/anja-nitz

 


 

Tischgespräch – Das Krankenhaus der Dinge 

Donnerstag, 18. Februar 2016, 18.00 Uhr

Führung um 17.00 Uhr

Forscher_innen des Interdisziplinären Labors Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin diskutieren mit Gästen aus Kunst, Architektur und Wissenschaft. Ausgehend von der Ausstellung „Anja Nitz – Wunderkammer Charité“ fragen sie sich, welche Beziehungen, Abhängigkeiten und Möglichkeiten durch die Dinge im Krankenhaus entstehend und bestehen? Welche Perspektiven ergeben sich vor allem für die Gestaltung des Krankenhauses der Zukunft

Teilnehmer_innen / Participants:

Monika Ankele (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, UKE Hamburg-Eppendorf), Gunnar Hartmann, Maria Keil (beide Bild Wissen Gestaltung, Basisprojekt »Gesundheit & Gestaltung«), Christina Landbrecht (Bild Wissen Gestaltung »Basisprojekt Gestaltung von Laboren«), Jörg Sasse (Künstler).

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit / In cooperation with Das Interdisziplinäre Labor Bild Wissen Gestaltung, Exzellenzcluster der Humboldt-Universität zu Berlin.

Tischgespräch Titel


 

Ausstellung im Tieranatomischen Theater der Humboldt Universität zu Berlin

Eröffnung am 9. Oktober 2015

 

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Arbeiten aus

Wunderkammer Charité

10. Oktober 2015 – 15. März 2016

Palimpsest oder Bricolage: Die Interieurs der historischen Charité veranschaulichen schichtartig die Entwicklung von Wissenschaft und Kultur der Medizin über die letzten 200 Jahre. Sie sind Thema und Inhalt der künstlerischen Fotoarbeit von Anja Nitz: ein Korpus von etwa 200 Fotografien, entstanden zwischen 2005 und 2009 in verschiedenen Instituten auf dem Campus Mitte der Berliner Charité, veröffentlicht 2010 im Berliner Nicolai Verlag unter dem Titel „Wunderkammer Charité“, mit Beiträgen u.a. von Horst Bredekamp und Anke te Heesen. Ausgangspunkt der Arbeit war die persönliche Konfrontation der Künstlerin mit der Frage nach dem gesellschaftlichen Begriff von Krankheit. Die Interieurs im Inneren der Charité-Gebäude begegneten ihr wie ein dreidimensionales Lexikon der medizinischen Kulturgeschichte: scheinbar unangetastete Räume, die ein Nebeneinander von verschiedenen medizinischen Epochen konservierten. Sie nahm sich vor, diese sich ablagernden, immer wieder neu überschreibenden, kristallin gewordenen ‚Zeit-Schichten‘ innerhalb der Räume fotografisch einzufangen. Anhand der Baugeschichte arbeitete sie sich chronologisch durch den Campus vor. So portraitierte sie insgesamt 11 Institute, angefangen mit dem Tieranatomischen Theater von 1790 bis hin zur hochmodern ausgestatteten Intensivstation. Die Fotografien fassen die Räumlichkeiten der Klinik als Sammlung auf und stellen Labor- und Forschungsräume, so wie Hörsäle, Patientenzimmer, Treppenhäuser, Depots, Bibliotheken etc. nebeneinander. Zu sehen sind alle diese Raum-Genres meist menschenleer, jedoch im Zustand des intakten Arbeitsbetriebs. Anja Nitz begreift diese Arbeitswelten in ihren Abbildungen als Inszenierungen, die ein Bewusstsein ihrer selbst suggerieren. Sie fügte den Fotografien Unterschriften hinzu, in denen sie die Bildinhalte konkret benennt und datiert, um sie chronologisch geordnet nebeneinander zu sortieren – wobei kein Unterschied zwischen einem Abfallbehälter und einem medizinischen Exponat gemacht wird. Diese Bildunterschriften sind nicht nur Beiwerk zu den Fotografien, sondern essentieller Bestandteil der Arbeit selbst. Als Quelle für ihre Angaben befragte die Künstlerin Angestellte der Klinik, die häufig ein ganzes Arbeitsleben an den betreffenden Orten verbracht hatten: diese mündlichen ‚Zeugnisse‘ – ihrerseits ein Abbild – waren die Grundlage für die Angaben in den Bildlegenden. Entstanden sind Bilder, die „ … die Würde des Alltäglichen, die geschichtliche Tiefe des Verlassenen, die menschliche Spur des Verfallenden, die Schönheit der amphitheatralischen Hörsäle, die dingmagische Qualität der Geräte und Instrumente …“ dokumentieren. Über allen Aufnahmen liegt der Schleier einer keinesfalls schwermütigen Melancholie. Aus ihr spricht der Eros für das Überholte, das Abgelegte, das Verschmutzte, das Fragile, das Marode und das Historische.“ (aus: Horst Bredekamp, in: „Ein Palimpsest der Epochen“, in Anja Nitz: Wunderkammer Charité, Berlin 2010)

 

Katalog zur Ausstellung

Cover Wunderkammer Charite

 

 

 

Faltblatt zur Ausstellung:

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Gestaltung: Büro Otto Sauhaus, Berlin