Upcoming

Anja Nitz : Schwellenwert

Ausstellung im Freiraum des Forum Wissen, Göttingen

Opening: 04. und 05. Juni 2022

Laufzeit: 04.06. – 03.07. 2022

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2022

Gast Auftritt

Haus der Kulturen der Welt

John-Foster-Dulles-Allee 10, Berlin

07.04.2022, 20 h, Weltwirtschaft

ON MUSIC

Living Space

Free Jazz durch die Prismen von Architektur und Fotografie

Lesung, Konzert

Michael E. Veal (Music) / Aqua Life (Band) / Visuals by Anja Nitz

www.hkw.de/de/programm/projekte/veranstaltung/p_167040.php

https://drive.google.com/file/d/1jpinasOzC59atJIitzPf_dsCnv4MBGqh/view?usp=sharing

Group Show

this is the time 

Villa Heike, Freienwalder Straße 17, 13055 Berlin (Alt Hohenschönhausen)

Soft Opening: Fr, 21.01.2022: 14 -21 h, Finissage: 30.01.2022: 16 -19 h

on view: 22.01. -30.01.2022, nach Anmeldung unter: post@villaheike.org


2021

Book Signing

Paris Photo, Grand Palais Ephemere, Av. Pierre Loti, 75007 Paris

Donnerstag 11.11., 1 pm , Booth SE 25, KERBER Verlag

Buchpräsentation

Anja Nitz im Gespräch mit Tobias Timm

am Donnerstag, 30. September um 19.00 Uhr in der Galerie Kuckei und Kuckei, Linienstraße 158, 10115 Berlin

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit der Tucholsky Buchhandlung Berlin Mitte mit der Galerie Kuckei und Kuckei und dem Kerber Verlag.

Informationen unter: https://www.buchhandlung-tucholsky.de/veranstaltungen-2/

Interview unter: https://www.buchhandlung-tucholsky.de/einige-minuten-mit-anja-nitz/

Um Anmeldung unter: kurt@buchhandlung-tucholsky.de wird gebeten.

Ein Museumsdepot ist vergleichbar mit dem Herz eines Organismus. Seine Betrachtung gewährt Einblicke, die in einer Ausstellung nicht vermittelbar sind. Dies gilt für Museen der Völkerkunde in besonderem Maße. Zu Tausenden werden hier Objekte in Sammlungen zusammengefasst, betitelt, digitalisiert, versteckt oder wiederentdeckt. Die Berliner Künstlerin Anja Nitz setzt sich in ihrer Fotoarbeit mit der Kultur des Sammelns im Allgemeinen auseinander und hier im Besonderen mit den Ethnographischen Sammlungen Sachsens, die nicht öffentlich zugänglich oder einsehbar sind. Für die aktuelle Debatte um den Umgang mit dem kolonialen Erbe werden diese Bilder zu Zeugen und sie ermöglichen einen Zugang zu den gegenwärtigen Depot und Sammlungssituationen der Museen für Völkerkunde.

Tobias Timm ist Journalist, Kunstmarktexperte und Autor. Bekannt wurde er durch seine Tätigkeitals Kunst- und Architekturkritiker in der Wochenzeitung Die Zeit.

Museum für Völkerkunde Dresden, Depot für Großobjekte, © Anja Nitz, 2021


Veranstaltung: Künstlergespräch

am 08.09.2021 um 20 h

Anmeldung über Werktalk Berlin / Gespräche über Kunst

http://werktalks.blogspot.com


Katalog Depot: Rezension: Kai Spanke, FAZ vom 29.06.2021


Info on Books, Open Air
Donnerstag, 17.06.2021, ab 18:00 Uhr, Babette‘s Garden, Am Sudhaus 3, 12053 Berlin

https://cafebabette.de/art-events/iob-17.06.2021-1/


Beitrag im Magazin Arts and Culture, Deutsche Welle, 15.06.2021 (ab Minute 7:30)

https://www.dw.com/en/tv/arts-and-culture/s-47176598


live Stream : im Gespräch mit Léontine Meijer – van Mensch zur Publikation Depot

am Di, 18.05.2021 18 – 20 h

nachzusehen unter:


Interview im MDR, Sendung: artour am 22.04.2021 um 22,10 h

https://www.mdr.de/tv/programm/sendung924304.html


Interview Deutschlandfunk Kultur (‚Kompressor‘) am 13.04. um 14,30h im Gespräch mit Massimo Maio

https://www.deutschlandfunkkultur.de/fotografien-aus-ethnologischen-depots-hinter-den-kulissen.2156.de.html?dram:article_id=495654


PUBLIKATION

Anja Nitz

Depot

Katalog, Kerber Verlag, Berlin / Bielefeld

mit Beiträgen von Kevin Bress, Laura Van Broekhoven, Matthias Harder, Kirsten Haß, Megan Krakouer, Léontine Meijer-van Mensch und Hortensia Völckers

https://www.kerberverlag.com/de/1878/anja-nitz

erscheint am 09.04.2021

2020

Die Sehnsucht nach dem Jetzt

Ausstellung vom 11. September – 4. Oktober 2020
Eröffnung: Freitag 11. September 18 Uhr
GEH8, Dresden

https://sehnsuchtnachdemjetzt.de/geh8/

GEH8 Geh8 Kunstraum und Ateliers e.V.
Gehestraße 8, 01127 Dresden

Kuratiert von Bärbel Möllmann, Andreas Sachsenmaier und Joachim Seinfeld

Lange Nacht der Bilder / Open Studio:

4.9.2020, 14h – 19h

Villa Heike, Freienwalder Straße 17, 13055 Alt Hohenschönhausen


Ausstellungen 2020:

Contemporary Opportunities Part III / Arbeiten aus dem 2.OG in der Alten Münze

Alte Münze / Großer Saal im 2.OG / Molkenmarkt 2 / 10179 Berlin

Eröffnung 23.1.2020 19 h

Ausstellungszeitraum: 24.1. – 29.1. 2020, 14 -19h

Alphabet City


Ausstellungen 2019:

Salon Philadelphia

SALON PHILADELPHIA oder die Sehnsucht nach dem ANDEREN : SalonShow + Programm curated by Maik Schierloh & Zuzanna Skiba

Gutshof Philadelphia, Am Park 1-3, 15859 Storkow, Brandenburg

Open Studio / Sommerfest Alte Münze

Cancale oysters on paper

Sonntag, 25.08.2019, 13 – 16 h

https://www.facebook.com/anja.nitz.9/videos/2251920768269630/


Contemporary Opportunities Part II / Arbeiten aus dem 2.OG in der Alten Münze

Alte Münze / Großer Saal im 2.OG / Molkenmarkt 2 / 10179 Berlin

Eröffnung: 28.02.2019, Ausstellungszeitraum: 01.03.2019 – 16.03.2019

open storage / Solo Atelierausstellung

Alte Münze / Großer Saal im 2.OG / Molkenmarkt 2 / 10179 Berlin

Opening: Sa, 16.2.2019


2018:

Artist residency in Colloro, (Premosello-Chiovenda, Piemont, Italien)

Casa piccola, September 2018

https://colloro.jimdo.com/artists-in-residence


Ausstellungen 2018: 

Tribute

Bar Babette

Karl-Marx-Allee 36, 10178 Berlin

exhibition, live drone music and records by
Anja Nitz, Gösta Wellmer and Robert Meunier
with photographs from Berlin Russian Embassy

Opening Mo, 20. August 2018

https://www.facebook.com/events/307355066491112/

Grassi Museum Leipzig

Ausstellung Prolog # 2

Hinter den Spiegeln

Foto-Installation, Dauer: 17:40 Min., 2016

https://voelkerkunde-dresden.skd.museum/ausstellungen/prolog-1-10-erzaehlungen-von-menschen-dingen-und-orten/hinter-den-spiegeln/

Contemporary Opportunities Part I / Arbeiten aus dem 2.OG in der Alten Münze

Eine Gruppenausstellung der Künstlerinnen und Künstler mit Atelierflächen im 2.OG

24.5. – 2.6.2018, Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin

Kebir Interior / Anja Nitz

Onyx I – III

on view during Berlin gallery weekend 2018

April 26th – 29th 2018, 12 – 6 pm, Linienstraße 159, 10115 Berlin


Ausstellungen 2017

KUCKEI + KUCKEI

Rorschach – an experiment 

kuratiert von Jill Leciewski

LILLY LULAY, PETER K. KOCH, MATTEN VOGEL, MICHAEL LAUBE, ANJA NITZ, OLIVER VAN DEN BERG, NIKOLA RÖTHEMEYER, MIGUEL ROTHSCHILD

17.6. – 21.7.2017

Anja Nitz, „Rorschach #1, 2017

c-print on glass, 45 x 30 cm


Ausstellung smac Projektraum, Berlin

Anja Nitz / Sinta Werner

placelessness

featuring music by Michael E. Veal: hodere madji 

Ausstellungsdauer: 19.05. – 01.06. 2017

smac, Linienstraße 57, 10119 Berlin

http://smac-berlin.de/placelessness-anja-nitz-sinta-werner


Ausstellung im Haus am Kleistpark, Berlin 

Projektraum

Inszenation

Finissage: 12. März. 2017, 16 Uhr: Künstlerführung und Gespräch

Anja Nitz / Barbara Esch Marowski, Galerieleiterin

http://www.hausamkleistpark.de

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Foto: Gerhard Haug, Berlin


Japanisches Palais, Dresden

Ausstellungsreihe Prolog Dezember 2016 – April 2018

Prolog # 2

Hinter den Spiegeln

Foto-Installation

Arbeit zu den Depots der Sächsischen Ethnographischen Sammlungen in Dresden, Leipzig und Herrnhut

Eröffnung am Donnerstag, 19.1. um 19 Uhr

Künstlergespräch:

Nanette Jacomijn Snoep, Direktorin der Sächsischen Ethnographischen Sammlungen, Anja Nitz

https://voelkerkunde-dresden.skd.museum/ausstellungen/prolog-1-10-erzaehlungen-von-menschen-dingen-und-orten/hinter-den-spiegeln/

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Ausstellung im Haus am Kleistpark, Berlin

Inszenation

Fotografien aus Botschaften, Landesvertretungen und den Vereinten Nationen in Berlin, London und New York

13. 1. – 12. 3. 2017

Eröffnung am Donnerstag, 12. 1. um 19 Uhr

Einführung:

Barbara Esch Marowski, Direktorin Haus am Kleistpark, Christina Landbrecht, Humboldt Universität Berlin

http://www.hausamkleistpark.de

http://www.photography-now.com/exhibition/120721

Tschechische Botschaft, Berlin, Foyer

taz.am wochenende, 11. / 12. Februar 2017

https://www.taz.de/!s=Anja+Nitz/

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2016

„ex situ“

Ausstellung im Kunstverein Heinsberg

26. Juni – 17. Juli 2016

mit Arbeiten aus der Serie Inszenation

Fotografien aus Botschaften, Landesvertretungen und den Vereinten Nationen

http://www.kunstverein-heinsberg.de

UNO, New York, Perserteppich, 2012


Interview im Deutschlandradio Kultur

am 22.3.2016, in der Sendung Lesart, 10-11 Uhr

mit Joachim Scholl (Hörbar in Mediathek Deutschlandradio Kultur)


Ausstellung Wunderkammer Charité 

Finissage am 12.3.2016, 15 – 19 Uhr

mit einer Führung durch die Ausstellung von Anja Nitz und Felix Sattler und

Musik von Christoph Mäcki Hamann


Interview cocoberliner, Februarausgabe 2016

http://www.cocoberliner.de/interview/2016/februar/anja-nitz


Tischgespräch – Das Krankenhaus der Dinge 

Donnerstag, 18. Februar 2016, 18.00 Uhr

Führung um 17.00 Uhr

Forscher_innen des Interdisziplinären Labors Bild Wissen Gestaltung der Humboldt-Universität zu Berlin diskutieren mit Gästen aus Kunst, Architektur und Wissenschaft. Ausgehend von der Ausstellung „Anja Nitz – Wunderkammer Charité“ fragen sie sich, welche Beziehungen, Abhängigkeiten und Möglichkeiten durch die Dinge im Krankenhaus entstehend und bestehen? Welche Perspektiven ergeben sich vor allem für die Gestaltung des Krankenhauses der Zukunft

Teilnehmer_innen / Participants:

Monika Ankele (Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, UKE Hamburg-Eppendorf), Gunnar Hartmann, Maria Keil (beide Bild Wissen Gestaltung, Basisprojekt »Gesundheit & Gestaltung«), Christina Landbrecht (Bild Wissen Gestaltung »Basisprojekt Gestaltung von Laboren«), Jörg Sasse

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit / In cooperation with Das Interdisziplinäre Labor Bild Wissen Gestaltung, Exzellenzcluster der Humboldt-Universität zu Berlin.

Tischgespräch Titel


Ausstellung im Tieranatomischen Theater der Humboldt Universität zu Berlin

Eröffnung am 9. Oktober 2015

Charite_Frauenklinik_Hörsaal_Beitrag

Arbeiten aus

Wunderkammer Charité

10. Oktober 2015 – 15. März 2016

Palimpsest oder Bricolage: Die Interieurs der historischen Charité veranschaulichen schichtartig die Entwicklung von Wissenschaft und Kultur der Medizin über die letzten 200 Jahre. Sie sind Thema und Inhalt der künstlerischen Fotoarbeit von Anja Nitz: ein Korpus von etwa 200 Fotografien, entstanden zwischen 2005 und 2009 in verschiedenen Instituten auf dem Campus Mitte der Berliner Charité, veröffentlicht 2010 im Berliner Nicolai Verlag unter dem Titel „Wunderkammer Charité“, mit Beiträgen u.a. von Horst Bredekamp und Anke te Heesen. Ausgangspunkt der Arbeit war die persönliche Konfrontation der Künstlerin mit der Frage nach dem gesellschaftlichen Begriff von Krankheit. Die Interieurs im Inneren der Charité-Gebäude begegneten ihr wie ein dreidimensionales Lexikon der medizinischen Kulturgeschichte: scheinbar unangetastete Räume, die ein Nebeneinander von verschiedenen medizinischen Epochen konservierten. Sie nahm sich vor, diese sich ablagernden, immer wieder neu überschreibenden, kristallin gewordenen ‚Zeit-Schichten‘ innerhalb der Räume fotografisch einzufangen. Anhand der Baugeschichte arbeitete sie sich chronologisch durch den Campus vor. So portraitierte sie insgesamt 11 Institute, angefangen mit dem Tieranatomischen Theater von 1790 bis hin zur hochmodern ausgestatteten Intensivstation. Die Fotografien fassen die Räumlichkeiten der Klinik als Sammlung auf und stellen Labor- und Forschungsräume, so wie Hörsäle, Patientenzimmer, Treppenhäuser, Depots, Bibliotheken etc. nebeneinander. Zu sehen sind alle diese Raum-Genres meist menschenleer, jedoch im Zustand des intakten Arbeitsbetriebs. Anja Nitz begreift diese Arbeitswelten in ihren Abbildungen als Inszenierungen, die ein Bewusstsein ihrer selbst suggerieren. Sie fügte den Fotografien Unterschriften hinzu, in denen sie die Bildinhalte konkret benennt und datiert, um sie chronologisch geordnet nebeneinander zu sortieren – wobei kein Unterschied zwischen einem Abfallbehälter und einem medizinischen Exponat gemacht wird. Diese Bildunterschriften sind nicht nur Beiwerk zu den Fotografien, sondern essentieller Bestandteil der Arbeit selbst. Als Quelle für ihre Angaben befragte die Künstlerin Angestellte der Klinik, die häufig ein ganzes Arbeitsleben an den betreffenden Orten verbracht hatten: diese mündlichen ‚Zeugnisse‘ – ihrerseits ein Abbild – waren die Grundlage für die Angaben in den Bildlegenden. Entstanden sind Bilder, die „ … die Würde des Alltäglichen, die geschichtliche Tiefe des Verlassenen, die menschliche Spur des Verfallenden, die Schönheit der amphitheatralischen Hörsäle, die dingmagische Qualität der Geräte und Instrumente …“ dokumentieren. Über allen Aufnahmen liegt der Schleier einer keinesfalls schwermütigen Melancholie. Aus ihr spricht der Eros für das Überholte, das Abgelegte, das Verschmutzte, das Fragile, das Marode und das Historische.“ (aus: Horst Bredekamp, in: „Ein Palimpsest der Epochen“, in Anja Nitz: Wunderkammer Charité, Berlin 2010)

Katalog zur Ausstellung

Cover Wunderkammer Charite

Faltblatt zur Ausstellung:

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Gestaltung Faltblatt: Büro Otto Sauhaus, Berlin